Germanwings, der Flughafen Rostock und der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern machen Reisen in die Region rund um Ostsee ab März noch attraktiver.
Der Flughafen Rostock-Laage kann sich auf einen weiteren Wachstumsschub seitens Germanwings freuen: Seit dem Start der Günstig-Airline im Mai mit dem Erstflug von Rostock-Laage nach Köln-Bonn sind nur wenige Monate vergangen. Gerade einmal vier Monate später wird nun die zweite Strecke angekündigt: Ab dem 29. März 2009 geht es dann vom hohen Norden in den Südwesten, nonstop nach Stuttgart. Geflogen wird mit einem Airbus des Typs A319 jeden Donnerstag, Freitag und Sonntag in beide Richtungen.
„Unser strategisches Konzept, den Flughafen Rostock-Laage als touristisches Eingangstor zu Mecklenburg-Vorpommern zu etablieren, geht auf“, so Maria Muller, Geschäftsführerin der Flughafen Rostock-Laage GmbH. „Germanwings hat erneut bewiesen, dass sie ein verlässlicher Partner ist und optimal auf die Marktbedürfnisse eingeht“, Muller weiter. Die schnelle Anreisemöglichkeit aus dem südwestdeutschen Raum mache das enorme touristische Marktpotential aus Baden-Württemberg jetzt noch besser zugänglich. Auch die Wertschöpfung im Land steige enorm. Allein durch die beiden Verbindungen, Köln-Bonn und Stuttgart, rechne man mit zusätzlichen Einnahmen von rund fünf Millionen Euro für Mecklenburg-Vorpommern durch Touristen.
Auch der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern begrüßt die neue Verbindung zwischen Stuttgart und Rostock: „Das Angebot stellt eine neue Nähe zwischen Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern her. Das südliche Bundesland ist ein viel versprechender Markt, dem wir uns in den kommenden Jahren verstärkt widmen werden, um neue Gäste anzuziehen", sagte Verbandspräsident Mathias Löttge. Marktanalysen zufolge können sich in den kommenden drei Jahren fast 800.000 Baden-Württemberger eine Reise in den Nordosten vorstellen.
05.09.2008
September 2008 - 2 Artikel
Zweite Germanwings-Verbindung startet: Nach Köln nun auch Stuttgart im Flugplan ab Rostock-Laage
Rostock Airport: ICAO-Notfallübung erfolgreich abgeschlossen
Rund 300 Rettungskräfte haben am heutigen Samstag den möglichen Ernstfall nach einer Triebwerksexplosion am Flughafen Rostock-Laage geprobt. Die Veranstalter zogen nach Abschluss der 3,5-stündigen Notfallübung „Teamwork 2008“ ein positives Fazit. „Das gesamte Team hat tolle Arbeit geleistet. Die Zusammenarbeit und Kommunikation der Einsatzkräfte vor Ort funktionierte einwandfrei“, sagte Maria Muller, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage.
Zum ersten Mal wurde das Verhalten bei der Explosion eines Triebwerks an einem Flugzeug des Typs A319 trainiert. Beteiligte Dienststellen und Darsteller der polizeilichen und der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr des Landkreises Güstrow, Notdienste sowie Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr Laage, Einsatzkräfte des Airport Rostock und Studierende des Fachbereichs Polizei der Fachhochschule simulierten die Evakuierung der Passagiere und Betreuung der Abholer.
60 Menschen sollten im Ernstfall aus dem Luftfahrzeug geborgen, medizinisch versorgt und abtransportiert werden. Besonders erschwert wurde die Übung durch den simulierten Absturz eines Rettungshubschraubers nach der Kollision mit einem Hindernis. Insgesamt beteiligten sich an der Übung circa 400 Personen. Die Übung wurde von 100 Fachgästen und Beobachtern verfolgt.
Wichtige Erkenntnisse gewannen die Einsatzkräfte von Polizei, den Feuerwehren und Rettungsdiensten der umliegenden Gemeinden sowie des THW insbesondere mit der Einschätzung der Fähigkeiten und Fertigkeiten der zuständigen Kräfte, die Großschadenslage eines Verkehrsflugzeugs mit Brand, Verletzten und Toten zu bewältigen. Zudem wurde die Schlüssigkeit der Notfallplanungs- und Einsatzdokumente der beteiligten Dienststellen, die Kommunikationsarbeit sowie die Einschätzung der Bedingungen zur Formierung und Arbeit der Gemeinsamen Einsatzleitung (GEL) überprüft.
Die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO schreibt für alle Verkehrsflughäfen regelmäßige Notfallübungen vor, die in einem Abstand von höchsten zwei Jahren durchgeführt werden müssen. Organisatorische Maßnahmenpläne, Material und Ausbildungsstand aller internen und externen Gefahrenabwehrorganisationen und Unterstützungsdienste an Verkehrsflughäfen müssen auf ihre Funktion und Effektivität hin überprüft werden. Damit soll im Ernstfall sichergestellt sein, dass alle Beteiligten effektiv zusammenarbeiten und sämtliche erforderlichen Abläufe reibungslos ineinander greifen.
Zum ersten Mal wurde das Verhalten bei der Explosion eines Triebwerks an einem Flugzeug des Typs A319 trainiert. Beteiligte Dienststellen und Darsteller der polizeilichen und der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr des Landkreises Güstrow, Notdienste sowie Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr Laage, Einsatzkräfte des Airport Rostock und Studierende des Fachbereichs Polizei der Fachhochschule simulierten die Evakuierung der Passagiere und Betreuung der Abholer.
60 Menschen sollten im Ernstfall aus dem Luftfahrzeug geborgen, medizinisch versorgt und abtransportiert werden. Besonders erschwert wurde die Übung durch den simulierten Absturz eines Rettungshubschraubers nach der Kollision mit einem Hindernis. Insgesamt beteiligten sich an der Übung circa 400 Personen. Die Übung wurde von 100 Fachgästen und Beobachtern verfolgt.
Wichtige Erkenntnisse gewannen die Einsatzkräfte von Polizei, den Feuerwehren und Rettungsdiensten der umliegenden Gemeinden sowie des THW insbesondere mit der Einschätzung der Fähigkeiten und Fertigkeiten der zuständigen Kräfte, die Großschadenslage eines Verkehrsflugzeugs mit Brand, Verletzten und Toten zu bewältigen. Zudem wurde die Schlüssigkeit der Notfallplanungs- und Einsatzdokumente der beteiligten Dienststellen, die Kommunikationsarbeit sowie die Einschätzung der Bedingungen zur Formierung und Arbeit der Gemeinsamen Einsatzleitung (GEL) überprüft.
Die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO schreibt für alle Verkehrsflughäfen regelmäßige Notfallübungen vor, die in einem Abstand von höchsten zwei Jahren durchgeführt werden müssen. Organisatorische Maßnahmenpläne, Material und Ausbildungsstand aller internen und externen Gefahrenabwehrorganisationen und Unterstützungsdienste an Verkehrsflughäfen müssen auf ihre Funktion und Effektivität hin überprüft werden. Damit soll im Ernstfall sichergestellt sein, dass alle Beteiligten effektiv zusammenarbeiten und sämtliche erforderlichen Abläufe reibungslos ineinander greifen.

