Am Himmel über dem größten Verkehrsflughafen Mecklenburg-Vorpommerns, dem Rostocker Airport, wird sich am 08. Juni ein imposantes Bild bieten: Der neue Riesen-Airbus A380 in der Lufthansa-Flotte wird anlässlich der ILA und im Rahmen eines Ausbildungsfluges von Berlin-Schönefeld nach Frankfurt den Flughafen überfliegen. Die voraussichtliche Überflugzeit hängt von den Aktivitäten und der Startfreigabe auf der ILA in Berlin-Schönefeld ab, der A380 wird aber zwischen 16:30 Uhr und 17:45 Uhr erwartet.
Für Spotter (Fotografen) bietet sich auf dem bekannten Spotterhügel am zivilen Flughafen Rostock die Gelegenheit, das Ereignis live festzuhalten. Darüber hinaus ist das größte zivile Passagierflugzeug, das je gebaut wurde, für Flugzeug-Enthusiasten auch auf der Terrasse des Flughafen-Restaurants fast zum Greifen nahe.
Neben der durch die Lufthansa kürzlich neu aufgenommenen Flugroute München- Rostock-Laage (jeweils samstags und sonntags), pflegen die Lufthanseaten auch einen traditionell engen Kontakt zum Jagdgeschwader 73 "Steinhoff", dem militärischen Betreiber des Rostocker Flughafens. Der stilisierte gelbe Kranich, das Wappentier der Lufthansa und des Geschwaders sowie die Liebe zur Fliegerei, bilden die Grundlage dieser seit langen Jahren bestehenden Freundschaft zwischen den Crews der LH und den Piloten der Luftwaffe.
Ein paar technische Daten zum Airbus A380:
Länge: 72,30 Meter
Spannweite: 79,80 Meter
Höhe: 24,10 Meter
Triebwerksdurchmesser: 2,95 Meter
Kabinenlänge: 50,68 Meter
Rumpfdurchmesser: 7,14 x 8,40 Meter
Flügelfläche: 846 Quadratmeter
Der Flughafen Rostock-Laage (IATA: RLG; ICAO: ETNL) ist der größte Verkehrsflughafen Mecklenburg-Vorpommerns. Die als Standort der Bundeswehr eingerichtete Anlage wird seit 1993 durch die Flughafen Rostock-Laage GmbH als ziviler Regionalflughafen genutzt. Von der 1.000 Hektar großen Gesamtfläche sind zirka 60 Hektar für den zivilen Bereich vorgesehen. Bis heute ist diese militärisch-zivile Zusammenarbeit im Flugverkehr in Deutschland einmalig. Durch seinen idealen geografischen Standort etabliert sich der Regionalflughafen immer mehr als attraktives Einreisetor für Ostseeurlauber und Geschäftsreisende. Geografisch bietet sich Rostock auch als Logistikdrehscheibe unter anderem nach Skandinavien, ins Baltikum sowie nach Süd- und Osteuropa an. Mit seiner 24-Stunden-Betriebserlaubnis kann der Airport heute schon von Frachtflugzeugen bis zur Jumbogröße rund um die Uhr bei jedem Wetter angeflogen und abgefertigt werden.
02.06.2010

