Jumbojet bringt Kreuzfahrer nach Rostock

Pullmantur Kooperation

Rostock-Laage, 26.01.2016: Nach der im vergangenen Jahr erstmals mit großem Erfolg durchgeführten Kooperation mit dem italienischen Kreuzfahrtunternehmen Costa Crociere, konnte in enger Zusammenarbeit mit der Hafenentwicklungsgesellschaft und dem Handlingagenten Sartori & Berger nun ein weiterer Meilenstein in der Weiterentwicklung des Flughafens erreicht werden. Es konnte eine zweite Kreuzfahrtreederei überzeugt werden, den Flughafen Rostock-Laage für die An- und Abreise von internationalen Kreuzfahrtpassagieren zu nutzen. Die spanische Reederei Pullmantur Cruises, die zum Royal Caribbean Konzern gehört, wird in diesem Sommer erstmals alle Vollpassagierwechsel in Rostock durchführen und dabei alle an- und abreisenden Passagiere über den Rostocker Flughafen abfertigen.

Pullmantur Cruises hat für die kommende Sommersaison Charterflüge nach Rostock-Laage im 14-tägigen Rhythmus initiiert. Somit können vom 18. Juni bis 10. September 2016 spanische Kreuzfahrtgäste der Reederei diese direkten Fluganbindungen aus Madrid und Barcelona nach Rostock nutzen. Im Rahmen des Passagierwechsels an den jeweiligen Samstagen werden am Rostocker Airport 10 Luftfahrzeuge verschiedener Airlines mit einer Sitzplatzkapazität zwischen 170 und 529 Passagieren abgefertigt. Damit werden pro Schiffsanlauf ca. 4.500 Passagiere zwischen Flughafen und Hafen befördert. Erstmals kommt dabei am Rostocker Flughafen auch eine Boeing 747 „Jumbojet“ im Regelverkehr zum Einsatz.

Die Gäste werden nach ihrer Ankunft in Rostock-Laage per Busshuttle an Bord der „Monarch“, eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Pullmantur-Flotte, zum Rostocker Überseehafen gebracht. Dort legt das Kreuzfahrtschiff zu Kreuzfahrten abwechselnd in die Norwegischen Fjorde und in die Ostsee ab. Mit den 14-tägigen Flugverbindungen über die Saison rechnet der Flughafen Rostock-Laage mit mehr als 30.000 Passagierabfertigungen.

Ausschlaggebend für die Standortwahl der spanischen Reederei ist das in Deutschland einzigartige Abfertigung-/Serviceprodukt für mit dem Flugzeug an- und abreisende Kreuzfahrtpassagiere. Der einzigartige Service ermöglicht dem Flug-/Kreuzfahrtpassagier eine bequeme und komfortable Anreise zum Schiff per Luftfahrzeug ohne die mehrfache und beschwerliche Reisegepäckaufgabe und -annahme. Dieses wird durch automatisierte Prozesse vom Ort des Abfluges bis in die Kabine des Schiffes befördert.

„Mit dem vom Flughafen entwickelten Serviceprodukt „Seamless Travel“ konnte ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich der intermodalen Abfertigung von Kreuzfahrtpassagieren geschaffen werden. Alle am Beförderungsprozess beteiligten Unternehmen tragen zu einem regionalwirtschaftlichen Wachstum bei.“ – so Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des Flughafens Rostock-Laage.

Erstmals konnte der Flughafen Rostock-Laage 2015 als Dienstleister der Region das Kreuzfahrtgeschäft in Rostock-Warnemünde unterstützen. Hand in Hand mit der Hafenentwicklungsgesellschaft und den zuständigen Behörden konnte das Produkt für die Reederei Costa entwickelt werden. Über 18.500 Kreuzfahrtpassagiere aus Madrid, Rom, Paris und Mailand nutzten diesen Service. Die Kooperation mit Costa Crociere wird auch 2016 weiter ausgebaut.

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Pressekontakt:

Flughafen Rostock-Laage
Petra Proba
Telefon: 038454-321 231
presse@rostock-airport.de

Über Flughafen Rostock-Laage:
Der Flughafen Rostock-Laage (IATA: RLG; ICAO: ETNL) ist der größte Verkehrsflughafen Mecklenburg-Vorpommerns. Die als Standort der Bundeswehr eingerichtete Anlage wird seit 1993 durch die Flughafen Rostock-Laage GmbH als ziviler Regionalflughafen genutzt. Von der 1.000 Hektar großen Gesamtfläche sind zirka 60 Hektar für den zivilen Bereich vorgesehen. Bis heute ist diese militärisch-zivile Zusammenarbeit im Flugverkehr in Deutschland einmalig. Durch seinen idealen geografischen Standort etabliert sich der Regionalflughafen immer mehr als attraktives Einreisetor für Ostseeurlauber und Geschäftsreisende. Geografisch bietet sich Rostock auch als Logistikdrehscheibe unter anderem nach Skandinavien, ins Baltikum sowie nach Süd- und Osteuropa an. Mit seiner 24-Stunden-Betriebserlaubnis kann der Airport heute schon von Frachtflugzeugen bis zur Jumbogröße rund um die Uhr bei jedem Wetter angeflogen und abgefertigt werden.

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